Архив Июль 17th, 2011

Die tollste Ferien: Kinderfreizeit «Deutsch verbindet»

Eine Sprache lernt sich besser bei der Erholung

Für die erste zwei Juni Wochen lud Jugendzentrum «Sammelsurium» 25 Kinder aus den Deutscher Minderheitsorganisationen in Dneprodzerschynsk, Dnepropetrowsk und Saporoshje zur Meerküste in Yevpatorija (Krim). Hier fand die Kinderfreizeit «Deutsch verbindet» statt.


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Stadt(T)raüme: Kreatives Wochenendseminar für die Junge Deutschlerner

Anfang Mai hat Jugendzentrum «Sammelsurium» für 20 Jugendlichen aus 5 Saporoschjer Schulen mit Schwerpunkt «Deutsche Sprache» eine tolle Möglichkeit gegeben: 2 Tage lang ihre Deutsch Sprachfertigkeiten zu treiben. Das Projekt ist dank der Unterstützung von Sprachassistentinnen des Goethe Institutes: Stephanie Hoth und Steffi Manusch realisiert.

In der Veranstaltung setzten sich die Schüler auf dem Sprachniveau A2-B1 (im Alter zwischen 13−16 Jahre) mit dem Thema «Stadt» und «Stadtutopien» auseinander. Zwei Tagen lang in wahlbaren Workshops konnten sich die Teilnehmer über verschiedene Herangehensweisen mit dem Thema beschäftigten. Wichtig dabei war eine breite Auswahl: kreative, handwerkliche, textbasierte, musikalische, theatralische und journalistische Aktivitäten. Und das alles stand zur Verfügung und bot verschieden Anspruchsebenen für die Themenangebote: Was ist Heimat? Städte als Schmelztiegel der Kulturen: Respekt vs. Toleranz; Naturwunder Khortitza; Mensch — Demos — Demokratie: Was ist Politik? Stadt vs. Land; Skylines — Städte in unterschiedlichen Kulturkreisen.

Das Wochenende teilte sich in zwei grobe Teile. Im ersten Teil stand im Mittelpunkt die Fragestellung «Was ist das Leben in Saporoschje und was gefällt mir hier bzw. was gefällt  mir nicht?» Im zweiten Teil behandelten die Teilnehmenden die Fragestellung «Wie sieht die perfekte Stadt aus?»

Neben den inhaltlichen Aspekten standen auch die Erfahrung des Kennenlernens und Gruppendynamik als wichtige Komponente des Seminars. Eine gute Atmosphäre unter den teilnehmenden Jugendlichen sowie im Verhältnis zwischen Betreuern und Teilnehmer wurde zur Grundlage für ein gelingendes Arbeitsklima. Deshalb wurden die Methoden zum einzelne und kooperative Kennenlernen und Abenteuerspiele durchgeführt.

Teilnehmer sagen

Alexander Pawelko, 16 Jahre, Schule 8:

Solche Veranstaltungen sind ziemlich neu für unsere Stadt. Ich freue mich, dass ich dabei sein dürfte. Das Orgteam in dem alle Deutsch als Muttersprache können hat mir, so wie auch die anderen Jugendlichen, deutlich gezeigt — alles ist machbar, wenn man sich traut darüber nachzudenken und es zu schaffen. Ich lerne Deutsch schon seit 9 Jahre und bin echt vom Seminarinhalt und Durchführung begeistert.

Natalia Lebed, 17 Jahre, Schule 9:

Es ist zum ersten Mal, dass ich am Seminar, das komplett auf Deutsch durgeführt ist, teilnehme. Am Anfang war es schwierig die Gedanken zu äußern, auch wenn ich die Wörter und Grammatik konnte. Die Referenten hatten sehr interessante Themen gewählt und gaben sich Mühe, damit die Schüler sich mehr trauten möglichst nur Deutsch zu sprechen. Insgesamt ist die Idee vom Seminar cool. Jetzt bin ich mehr motiviert die Sprache weiter zu lernen.

Schapotschka Polina, 13 Jahre, Schule 69:

Dieses Seminar ist eine superpositive Erfahrung für mich. Die zwei Tage durch sprachen wir hier nur Deutsch, auch wenn manchmal mit «Händen und Füßen». Die Kommunikation über solche wichtige Themen fand ich sehr aktuell und wichtig. Wir merkten: der Unterschied zwischen Wohnen in einer Industriestadt, wie Saporoschje, und Projektarbeit mit einer Traumstadt war nicht groß, weil wir unsere Stadt sowieso mögen.